Kleingärtnerverein "Edelweiss"  e.V. Wuppertal-Elberfeld
gegründet 1950


Rückblick

An dieser Stelle ist ein laufender Rückblick in Bild und Text über die vergangenen 12 Monate einsehbar. Besondere Ereignisse darüber hinaus unter Bildergalerie auch dauerhaft. Leider ist der ausführliche Rückblick nicht wieder vollständig herstellbar der Technik zum Opfer gefallen. Einstweilen sind daher an dieser Stelle lediglich die Mitgliederversammlung und das Terrassen-Sommerfest als Bildergalerie ohne Text dargestellt. Neue Ereignisse werden wieder wie gewohnt in Bilder und Text an dieser Stelle zu finden sein.


Info-Veranstaltung Asiatische Hornisse

22.08.2026




Zu einem abwechslungsreichen und spannenden Thema hatten Anja Stamm, sie beseitigt ehrenamtlich Nester der „Asiatischen Hornisse“ und Peter Böhm, der die Parzelle 107 (Biengarten) in unserer Siedlung betreut, eingeladen. Ein Thema, dass uns alle angeht bzw. in Zukunft immer mehr angehen wird, ob wir es wollen oder nicht. Die Zunahme der Nester in Wuppertal von 50 im Jahre 2025 auf zu erwartende 1.000 in diesem Jahr führt vor Augen, was uns da bevorsteht. Es ist nicht nur ein invasives Insekt, dass sich gerade bei uns ausbreitet und dabei unsere Nutztier-Insektenwelt zerstört, vielmehr ist die Resistenz, weder Kälte noch Nässe bedeuten ein Hindernis, und ihre Begabung dabei beängstigend. 

Bei der Nahrung ist vor allem Obst, aber auch das Eiweiß unserer heimischen Insekten gefragt. Die Wahl der Mittel zu Ihrer Verteidigung ist ein Gemisch aus Aggressivität und Gift, welches sie mit einem 4,5 mm-langen Stachel und bevorzugt in größerer Anzahl auch Menschen gegenüber ohne Zurückhaltung einsetzen. Ein Gift, dass zwar bei einzelnen Stichen nicht tödlich wirkt, aber durch das Erreichen tieferer Gewebebereiche, heftige Schmerzen verursacht. Es wird empfohlen, einen Arzt aufzusuchen. Die Standorte der Embryonal- und Primär-Nester sind überall zu finden. Gerade Gewächse, Verschläge, Kisten und unsere Lauben sind gerne aufgesuchte Ziele. Die bis zu 80 cm im Durchmesser großen Sekundär-Nester mit Hunderten von Königingen werden oft in sehr großer Höhe von Bäumen angelegt. Sie bleiben dort lange oder gänzlich unentdeckt und das ist ihrer weiteren Ausbreitung zuträglich. Wir sind alle angehalten, uns in Zukunft sehr aufmerksam und umsichtig in unseren Parzellen zu bewegen und zu arbeiten. Die frühzeitige Feststellung eventueller Nester und Meldung (mit Foto) an die ehrenamtlichen Ansprechpartner ist unsere Aufgabe in der Zukunft.
Leider sind bislang weder Politik noch Behörden sonderlich involviert, so bleibt die Abwehr Sache der Ehrenamtlichen, meist Imker und Imkerinnen, die Angst um Ihre Bienenvölker haben und die betroffene Bevölkerung. Es nimmt schon Züge eines Sience-Fiction-Horror-Szenario an, wie es sich in der Ursprungsregion in Südfrankreich entwickelt hat.

Diese Veranstaltung hätte sicherlich mehr Publikum verdient, als die ca. 30  Anwesenden. Spätestens bei der ersten handfesten Bekanntschaft mit diesen Insekten, werden aber auch die Nicht-Interessierten sich wohl oder übel mit diesem Thema beschäftigen müssen.

Weite Infos auch zum Melden der Nester sind dem Flyer zu entnehmen.
Unser Dank gilt an dieser Stelle Anja Stamm und Peter Böhm, die sich an einem Samstagnachmittag die Zeit genommen, um uns zu informieren.

Terrassen-Sommerfest

04.07.2026









Mitgliederversammlung

26.04.2026